NEU: Philipp, Cornelia
GEMMA
Kinderroman ab 8 J., ca. 260 Seiten
Gemma ist zwar erst zehn, aber außergewöhnlich. Zum Beispiel rennt sie schneller als alle anderen. Von ihrem Vater, einem Professor für Astrophysik, wird sie daher Gemmablitz genannt. Und auch ihr Einfallsreichtum ist legendär. Deshalb führt sie auch ein Lügenverhinderungsbuch, damit sie und alle anderen immer strikt bei der Wahrheit bleiben. Das scheint notwendig zu sein, wenn man die jüngere Schwester eines Mathegenies und einer beliebten Dorfschönheit ist und als Stadtkind überraschend aufs brandenburgische Land verpflanzt wird. Dass das alles nicht immer einfach ist, merkt Gemma schnell, zumal sie ihre Nase vorzugshalber in Dinge steckt, die sie nichts angehen.
Als ein barocker Taufengel aus der Dorfkirche verschwindet, wittert Gemma einen spannenden Kriminalfall. Und sie kommt auch den vermeintlichen Tätern auf die Spur: Drei 15jährige Jungen, die Zieten-Zwillinge und deren Freund Hugo, verhalten sich sehr verdächtig. Denn im Stall des Zieten-Hofes stolpert Gemma förmlich über den Taufengel. Da sich Gemma auf der Suche nach Beweisen unter einem Vorwand Zutritt zur Dorfkirche verschafft, fällt der Verdacht jedoch plötzlich auf sie. Unangenehm. Aber sie nutzt diesen Umstand, um ihre eigene Agenda zu verfolgen: Die Rückführung des Taufengels und der Besitzwechsel einer trächtigen Sau, deren Ferkeln sie den Spanferkeltod ersparen will. Dass sie dabei mit den Zieten-Zwillingen in Konflikt gerät, hält sie nicht ab. Selbst dann nicht, als auch noch der Kunsthehler im Dorf auftaucht. Denn auch Gemma hat jemanden an ihrer Seite: Bauer Unruh, ein alter Einzelgänger und Querulant des Dorfes. Und als sich dann auch noch überraschend ihre große Schwester an ihre Seite schlägt, finden Taufengel und Muttersau den jeweils für sie bestimmten Platz.
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