DER FALKE VON FLORENZ (AT)
Historischer Roman für Jugendliche ab 11 Jahren,
Thema: Zeit und Wirken Leonardo da Vincis
Umfang: ca. 300 bis 400 Seiten, ausführliches Konzept und Probekapitel liegt vor
Florenz im Jahre 1514. Der 14jährige Luca kommt in die Dienste des bekannten und sehr gefragten Künstlers und Wissenschaftlers Leonardo da Vinci. Luca hat allerdings gar keine Lust, eine Lehre zu machen, er streunt lieber herum, trifft sich mit seinen Freunden, ärgert Kaufleute und begeht kleinere Diebstähle. Doch sein Vater zwingt ihn in die Lehre. Die Familie ist zwar nicht arm, aber sie kann sich einen arbeitslosen Jungen nicht leisten. Luca besitzt zudem genügend Talent, um ein guter Künstler zu werden.
Natürlich stellt Luca, obwohl er großen Respekt vor seinem Lehrmeister hat, Leonardos Geduld mehr als einmal täglich auf die Probe. Doch Leonardo erkennt Lucas gute Seiten und versucht, ihn „auf den rechten Weg“ zu bringen. So lässt er es ihm durchgehen, als Luca eines Tage die Käfige eines Vogelhändlers öffnet und alle Vögel fliegen lässt. Nur ein Falke will nicht fort. Ihn nimmt Luca mit und behält ihn. Leonardo schickt ihn sogar zu einem Falkner, damit Luca lernt, mit dem Vogel umzugehen. Und der Falke wird ein nützlicher Freund und Helfer im Laufe der Geschichte. Der Künstler merkt, dass Luca und er durchaus Seelenverwandte sind: naturverbunden, tierlieb, wissbegierig, neugierig auf ihre Umwelt.
Leonardo scheint Luca sehr zu vertrauen, hat aber auch seine Geheimnisse. Das betrifft einige Tätigkeiten und ein Gemälde, das er stets gut verpackt mit sich herumträgt. Warum ist dieses Gemälde so geheim, dass Leonardo es unter Verschluss hält?
Neben der spannenden Handlung um Leonardo da Vinci erhält der Leser Einblicke in Michelangelos und Raffaels Werke und Wirken. So erfährt er durch Luca von der Schönheit des Deckengemäldes in der Sixtinischen Kapelle oder betritt völlig überwältigt den Petersdom.
Das Lebensgefühl in der Renaissance (Aufbruchstimmung) wird weiterhin durch Nachrichten von Entdeckungen oder heftigen Diskussionen über die »neue« Philosophie des Humanismus und die Haltung der katholischen Kirche vermittelt.
Susanne Rebscher, Jg. 1966, arbeitet als freischaffende Lektorin. Sie lebt mit ihrer Familie bei Bamberg. Sie hat bereits mehrere Sachbücher für Kinder geschrieben, darunter zwei sehr erfolgreiche Bildbände über historische Persönlichkeiten.
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