Beil, Brigitte
MOHRENTEUFEL
Historischer Roman
Die Handlung geht auf eine authentische Begebenheit zurück, die sich im 17. Jahrhundert in Plön, Schleswig-Holstein ereignete. In ihrem Mittelpunkt steht der Trompeter Christian Gottlieb, ein „Africaner und Mohr“, wie es im Taufregister heißt, der zum Erstaunen und Entsetzen seiner Zeitgenossen die Plöner Ratsherrntochter Gertrud Radeleff heiratet und ein wohlhabender Bürger und Geschäftsmann wird.
In seinem damaligen Umfeld war der schwarze Trompeter eine absolute Ausnahmeerscheinung. Und dass so ein Mohr Karriere machte und eine angesehene Bürgertochter heiratete, war vollkommen undenkbar.
Die Geschichte wird aus dem Blickwinkel Gertrud Radeleffs erzählt. Christian ist unter ungeklärten Umständen ums Leben gekommen. Rückblickend erzählt Gertrud ihre große Liebesgeschichte und ihren Kampf gegen Aberglauben und Konvention. Ohne ihn zu idealisieren, fühlt Gertrud sich ihrem Mann so eng verbunden, dass sie die Bezeichnung „Mohrenteufel" als eine Art Ehrentitel empfindet.
Brigitte Beil legt hier ihren zweiten Roman vor. Ihr erster Roman MASKAL erschien 2003 bei Lübbe. Sie studierte Literaturwissenschaft, Philosophie und Publizistik und arbeitet als freie Journalistin und Autorin. Sie schrieb bereits zahlreiche Sachbücher über soziale und psychologische Themen. Sie hat zwei erwachsene Kinder und lebt in München.
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